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ASTURIEN      Spanien ein bißchen anders...

 

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Spanien ist die Summe eines reichen historischen Erbes und weltweiter kultureller Einflüsse.
Spanien ist ein Lebensgefühl, an jedem Punkt des Landes ein bißchen anders.

ASTURIEN: Nach José Ortega
Mit weitgeöffneten Augen reiste in den 20er Jahren der Philosoph José Ortega von Madrid nach Oviedo und gewann dabei die Überzeugung Asturien sei eine betont weibliche Region und dazu noch in der Mehrzahl (die Asturien). Von Leuten bewohnt, die im Besitz eines verfeinerten und gesteigerten Lebens- und Genußsinns seien. Denjenigen, die sich auf die Reise nach Asturien machen, möchte ich diese Anmerkungen des spanischen Philosophs in Erinnerung rufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Geographie
Die Berge sind, irgendwie, ihr Leben: sie trennen, sie beschützen, sie beschirmen sie und bieten ihr Geborgenheit.
Die Berge des kantabrischen Gebirges blicken in Asturien von mehr als 2.600 Höhe auf das weniger als 20 km entfernte Meer. Eine Barriere von ungewöhnlichem Seltenheitswert und Zuflucht für Bären, Wölfe und Auerhähnne. Die kantabrischen Berge sind es gewesen, die entlang der Geschichte die Identität Asturiens bewahrten und diesem Volk seinen Charakter verliehen.

 

 

 

 

 

 

Ein mildes Klima, eine herrliche Luft
Es sind das Meer und diese Berge, die oft die Wolken als Schmuck ihrer Gipfeln tragen und die Winde aufsteigen lassen, was das Klima dieser Region ausmacht. Dem Wasserreichtum dieser Region ist die Existenz vieler asturischer Fabelwesen zu verdanken, die unter anderem den Nebel, die Flüße und die Springquellen bewohnen und heute noch Inhalt einiger weiterlebenden Kindergeschichten sind, so el Nuberu - der Wolkengeist -  unheimliches Wesen, das die Umwetter steuert; las Xanas verzauberte Nymphen, die Schätze in den Brunnen verstecken. Andere im ländlichen Asturien sehr verbreitete Fabelwesen sind: el Cuélebre, beflügelte Riesenschlange, die in den finstersten Höhlen Schätze bewacht oder los Trasgos, Wichtel, die das Haus auf den Kopf stellen. Ende August findet jedes Jahr ein Volksfest in Porrua (bei Llanes) statt, das teilweise diese Fabelfiguren als Inhalt hat.

 

 

 

 

 

 

Ribadesella von Guia ausPalmen an der Küste
Mehr als 14° C beträgt die durchschnittliche Jahrestemperatur an der Küste.  Im Winter sinkt das Thermometer nicht mehr als einige wenige Nächte - wenn überhaupt - unter Null und in Sommer wird es selten wärmer als 28°C. Die meisten Menschen wissen, auch in Spanien nicht, daß Asturien früher die höchsten Orangenerträge verzeichnete und viele wundern sich über Palmen, blühende Magnolien oder sogar tragende Banannenbäume.

 

 

 

 

 

Das kantabrische Gebirge
Man nimmt an, daß die Cordillera Cantabrica (kantabrisches Gebirge) zu den ersten Orten in Europa gehöhrt, die von Völkern des Päläolithikums in den Anfangsstadien der letzten Eiszeit besiedelt wurden, Nachweise ihrer Existenz finden sich überall in diesem Gebirge. So gibt es Megalithen und Dolmen bei Peña Tu südöstlich, von Llanes, und Höhlenmalereien in der Tito-Bustillo-Höhle - Ribadesella -, deren Alter auf 10.000 bis 20.000 Jahre geschätzt werden.


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